Themenwelt

Finanz­bildung für Kinder und Jugend­liche

Der Umgang mit Geld wird früh gelernt. Altersgerechte Finanzbildung legt die Grundlage für selbstbestimmte Entscheidungen im Erwachsenenleben.

Einordnung

Früh beginnen, Schritt für Schritt

Kinder und Jugendliche treffen heute früher eigene finanzielle Entscheidungen als frühere Generationen: beim Taschengeld, bei In-App-Käufen, beim ersten Konto oder beim ersten Vertrag. Zugleich begegnen ihnen Finanzthemen in sozialen Medien, nicht immer seriös.

Finanzbildung für junge Menschen ist deshalb ein wichtiges Anliegen der Deutschen Finanzhilfe. Sie ist Teil eines umfassenden Bildungsverständnisses, das alle Lebensphasen einschließt. Eltern, Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Wir erklären altersgerechte Grundlagen und die rechtlichen Besonderheiten bei Minderjährigen und unterstützen Erwachsene, die Finanzwissen an junge Menschen weitergeben.

Unterthemen

Was dieses Themenfeld umfasst

Taschengeld und erste Entscheidungen

Wie Kinder den Wert des Geldes kennenlernen.

Konto für Kinder und Jugend­liche

Was bei Jugendkonten gilt und welche Grenzen bestehen.

Geschäfts­fähig­keit

Was der sogenannte Taschengeldparagraf regelt und was Minderjährige allein entscheiden dürfen.

Digitale Käufe

In-App-Käufe, Abonnements und virtuelle Währungen in Spielen.

Finanz­infor­ma­tionen in sozialen Medien

Seriöse Information von Werbung und riskanten Versprechen unterscheiden.

Finanz­bildung in der Schule

Welche Rolle ökonomische Bildung im Unterricht spielt und spielen sollte.

Orientierung

Worauf es ankommt

Allgemeine Hinweise, keine individuelle Beratung.

  • Minderjährige können Verträge grundsätzlich nur mit Zustimmung der Eltern wirksam schließen. Ausnahmen gelten unter anderem für Geschäfte, die mit eigenem Taschengeld bezahlt werden.
  • Jugendkonten werden in der Regel ohne Dispositionskredit geführt.
  • In-App-Käufe lassen sich auf den meisten Geräten beschränken oder durch eine Freigabe absichern.
  • Gespräche über Geld in der Familie sind ein wirksamer Beitrag zur Finanzbildung.
  • Finanzinhalte in sozialen Medien sind häufig Werbung. Ein Blick auf Kennzeichnung und Absender hilft bei der Einordnung.

Unsere Perspektive

Ökonomische Bildung gehört in jede Schullaufbahn. Sie sollte praxisnah, unabhängig von kommerziellen Interessen und für alle Schülerinnen und Schüler zugänglich sein.

Zu unseren Positionen

Wissen zu diesem Thema

Alle Wissensbeiträge

Positionen, Publi­kationen und Aktuelles

Hinweis zum Informationscharakter

Die Inhalte der Deutschen Finanzhilfe e.V. dienen der allgemeinen Verbraucherbildung und Information. Sie stellen keine individuelle Anlage-, Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung dar und ersetzen keine Beratung durch hierzu befugte Stellen. Mehr zu unseren Leistungsgrenzen