Rendite

Die Rendite misst den Ertrag einer Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Entscheidend ist, was nach Kosten und Inflation bleibt.

Die Rendite beschreibt den Ertrag einer Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, meist bezogen auf ein Jahr und in Prozent ausgedrückt. Sie umfasst laufende Erträge wie Zinsen oder Dividenden ebenso wie Wertveränderungen. Wer 1.000 Euro anlegt und nach einem Jahr einschließlich aller Erträge 1.030 Euro besitzt, hat eine Rendite von drei Prozent erzielt.

Für eine aussagekräftige Betrachtung kommt es auf drei Unterscheidungen an. Die Rendite vor Kosten ist höher als die Rendite nach Kosten, die tatsächlich beim Anleger ankommt. Die nominale Rendite berücksichtigt nicht die Inflation; erst die reale Rendite zeigt, wie sich die Kaufkraft verändert. Und eine in der Vergangenheit erzielte Rendite ist kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse. Grundsätzlich gilt: Höhere erwartete Renditen gehen mit höheren Risiken einher. Wer eine überdurchschnittliche Rendite ohne Risiko verspricht, verdient besondere Skepsis.

Rechtsgrundlagen und Quellen

Stand: Oktober 2026

Hinweis zum Informationscharakter

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